
Quelle: Flickr/Octavio Rojas
“Wikipedia” knackt die 20-Millionen-Artikel-Grenze. Die Internet-Enzyklopädie verzeichnet damit in seinen mehr als 280 Sprachversionen bis zu 100 Mal mehr Stichworte als jedes andere Nachschlagewerk.
Somit entfallen allein auf die deutschsprachige Seite von “Wikipedia” mehr als 1,3 Millionen Artikel, womit sie nach der englischen Version mit 3,5 Millionen Artikeln die zweitgrößte ist.
Im kommenden Jahr soll “Wikipedia” etwa 10 Jahre nach dem Start des Internet-Nachschlagewerkes nun mit einer besseren Technik versehen werden. Sechs “Weltklasse-Programmierer” sollen unter anderem daran arbeiten. Zu Einzelheiten wurde sich bisher jedoch nicht geäußert.
In 280 Sprachen ist “Wikipedia” inzwischen online. Der Gegensatz zu klassischen Lexika wie z.B. dem “Brockhaus” gibt es keine angestellten Redakteure die, die Einträge schreiben, sondern jedermann kann Artikel anlegen und verändern.
Die Befürworter von “Wikipedia”, welche sich unter anderem in Vereinen wie Wikimedia zusammengetan haben, kritisieren schon länger die fehlende Vernetzung unter den diversen Sprachversionen. Denn bisher müssen Autoren selbst die Verweise einbauen. Aber vielleicht wird sich dieses Problem bald erledigt haben, wenn wie in den Unterlagen des geplanten Projekts in Berlin beschrieben,ein Algorithmus dafür entwickelt wird.
