Database-Management hilft Kundendaten zu verwalten

29.09.2013

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Informationen sind ein kostbares und flüchtiges Gut im heutigen schnelllebigen Informationszeitalter. Insbesondere für Unternehmen ist das Wissen um die Belange seiner Kunden von existentieller Bedeutung. Diese Analysen über Kaufgewohnheiten bilden beispielsweise die Grundlage der Zielgruppendefinition und helfen den Produktmanagern, gezielt Angebote auf die Bedürfnisse und Wünsche der Kunden abzustimmen. Je mehr Informationen ein Unternehmen über die Lebensumstände, Kaufgewohnheiten und Vorlieben seiner Kunden gesammelt hat, umso genauer kann dabei vor allem die Werbung auf den einzelnen Kunden abzielen. Aber auch Daten, die aus der Lieferanten-Beziehung beziehungsweise über den Wettbewerb gewonnen wurden, werden gespeichert. Um diese ständig wachsende Menge an Daten zu speichern und zu verwalten, werden Datenbanken eingesetzt.

Bevor der Computer in den Betriebsalltag Einzug hielt, wurden Informationen in der Kundenkartei auf Registerkarten erfasst und verwaltet. Heutzutage wird viel Zeit gespart, da durch den Einsatz von EDV Systemen selbst komplexe Daten und deren tagesaktuelle Veränderungen zeitnah berücksichtigt werden und sofort auswertbar sind.

Database Management Systeme verwalten gespeicherte Datenmengen und helfen Unternehmen dabei, langfristig auf Grundlage der ausgewerteten Informationen zu planen. Nur durch gute Planung können Ressourcen, Werkstoffe und Betriebsmittel sowie Kapital optimal eingesetzt und damit Gewinne erzielt werden. Aber auch für die Marketingabteilung sind die ermittelten Daten von Interesse. Eine Auswertung kann unter anderem Rückschlüsse darauf zulassen, welche der bisherigen Werbeaktionen gewirkt haben und welche nicht den gewünschten Erfolg brachten. Nach erfolgter Datenauswertung ist beispielsweise ermittelbar, ob sich die Umsätze eines bestimmten Produktes unmittelbar nach einer Mailing-Aktion erhöht haben oder ob sie stagnierten.

Abschließend kann man sagen, dass das in den Datenbanken gesammelte Wissen dazu dient, strategische Ablaufpläne zu entwickeln, die letztendlich den Umsatz der Firma steigern sollen. Abhängig von der Unternehmensgröße lohnt sich der Aufbau einer eigenen Abteilung, welche das Database Management übernimmt. Kleinere Firmen können Datenspeicherungsdienste bei Fremdfirmen in Auftrag geben, falls sie die Investition in ein solches System scheuen, welches hohe Anforderungen an und Soft- und Hardwareadministration stellt. Bildquelle: Markus Hein  / pixelio.de

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